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Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann, Landschaftspräsident Rico Mecklenburg und Hochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz

Auftaktveranstaltung greentech Ostfriesland

 Zukunftsfähige Nischen besetzen mit Netzwerkinitiative für grüne Projekte

Als Impulsgeber der Region hat die Hochschule Emden/Leer zusammen mit der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) die Initiative greentech Ostfriesland ins Leben gerufen. Unter dieser Dachmarke soll das wissenschaftliche Spektrum der Hochschule rund um den Themenkomplex „Grüne Technologien, Nachhaltigkeit und Gesellschaftliche Verantwortung“ im Verbund mit den regionalen Betrieben koordiniert werden. greentech Ostfriesland dient als Plattform, um innovative Produkte zu entwickeln und entsprechende Konzepte umzusetzen. Durch das Aufsetzen dieser Dachmarke sollen vielversprechende Ansätze zusammengeführt, von allen gemeinsam getragen und zentral gesteuert werden. „Gerade kleineren und mittelständischen Betrieben bietet sich dadurch die einmalige Chance, zukunftsfähige Nischen zu besetzen“, erläutert der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Gerhard Kreutz. „Wir wollen in nah und fern deutlich machen, dass sich Ostfriesland zu einer starken Region mit starken Branchen entwickelt hat“, sagt Jan Amelsbarg, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK.

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung mit über 100 Gästen aus Wirtschaft und Politik geht greentech Ostfriesland am 11. Dezember 2014 offiziell an den Start. Die Veranstalter verbinden damit eine Vision: Ostfriesland soll sich zu einer Modellregion für Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln. Prof. Kreutz: „Ostfriesland verfügt über gute Voraussetzungen dafür. Es ist weit über Niedersachsen hinaus bekannt als Region der regenerativen Energien und hat sich auf diesem Gebiet bereits einen Namen gemacht.“ Die unmittelbare Nähe zum Weltnaturerbe Wattenmeer rundet dieses Profil ab.

 

Die Initiative knüpft an bestehende „Grüne Projekte“ an. Es gibt bereits viele Beispiele dafür – von der Verbesserung der Energieeffizienz in Produktionsverfahren und umweltschonenden Schiffsantrieben bis zur Verbesserung der Rohstoff- und Materialeffizienz oder der Entwicklung von innovativen Verfahren zur Energiespeicherung. „Durch die Institutionalisierung unserer Zusammenarbeit schaffen wir ein gemeinsames Fundament und leisten niedersachsenweit Pionierarbeit“, betont Amelsbarg. Bislang gibt es keine vergleichbaren Ansätze.