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Projekte

Grüne Projekte

Die Initiatoren von greentech OSTFRIESLAND möchten kleine und mittelständische Unternehmen in der Region dabei unterstützen, „grüner“ zu werden. Gefördert werden, soll dabei zum einen die Netzwerkbildung zwischen den Unternehmen mit greentech-Bezug, aber auch die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich.  Einen wichtigen Beitrag dazu liefert das Know-how der Hochschule Emden/Leer:  Die Fokussierung auf eine an „grünen“ Technologien und Nachhaltigkeit orientierte Forschung ist fest im Leitbild des Hauses verankert.  „Grüne“ Technologien sind weit mehr als Windkraft und Photovoltaik. Die Projekte der greentech OSTFRIESLAND-Partner decken ein breites wissenschaftliches Spektrum ab, beispielsweise in den Naturwissenschaften, der Seefahrt und dem Transportwesen.

Energiewende in Nordwestdeutschland

Das Großprojekt hat das Ziel, das Energiesystem in Nordwestdeutschland durch den Einsatz intelligenter Technologien zukunftsfähig auszugestalten und effizienter zu betreiben.
Es geht gleichermaßen um neue Denkansätze und Herangehensweisen wie auch um die hohe Versorgungssicherheit im Energiesystem. Es soll im großen Stil gezeigt werden, wie Smart Grids, Smart Markets und eine intelligente IKT-Infrastruktur zusammenwachsen können. In den zurückliegenden Jahren haben vor allem kleinere Projekte den Weg bereitet. Jetzt wird ein Großprojekt wie enera benötigt. Denn nur ein derart groß dimensionierter Feldversuch mit entsprechend vielen und starken Partnern kann zeigen, wie die Energiewende in Deutschland funktionieren kann.
Projektkürzel: enera
Projektkosten (Fördersumme): 171 Mio. € (62 Mio. €)
Projektbeteiligte: EWE AG, 3M Deutschland GmbH, Avacon AG, Bilfinger Mauell GmbH, BTC Business Technology Consulting AG, devolo AG, ENERCON, Technische Universität Clausthal, energy & meteo systems GmbH, EWE NETZ GmbH, Forschungsgem. Für Elektrische Anlagen & Stromwirtschaft e.V., Hochschule Fresenius gGmbH, Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Jacobs University Bremen gGmbH, Landkreis Aurich, Likron GmbH, MicrobEnergy GmbH, NEXT ENERGY, OFFIS e,V,m Power Plus Communications AG, ProSyst Software GmbH, RWTH Aachen, SAP SE, SCHULZ Systemtechnik GmbH, Siemens AG, Software AG, Stadtwerke Lingen GmbH, TenneT TSO GmbH, the peak lab. GmbH & Co. KG, Theben AG, Universität Duisburg-Essen, Viessmann Werke GmbH & Co. KG, Younicos AG
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Projektförderung: BMWi
Projektdauer: 2017 - 2020
Ansprechpartner: Christian Arnold
http://www.energie-vernetzen.de/

GreenSailer

In diesem Projekt soll der Prototyp eines innovativen Frachtseglers für die Küstenschifffahrt und zur Versorgung von Inseln entwickelt werden, der das Leitbild des “Zero Emission Ship” weitestgehend erfüllen kann. Bei der Entwicklung sollen zahlreiche z.T. bereits vorhandene technische Teillösungen in ein Gesamtkonzept integriert werden, um ein Schiff mit starker Zukunftsrelevanz im Detail zu entwerfen.
Die Machbarkeits- und Entwicklungsstudie soll als Ergebnis einen Schiffsentwurf mit möglichst weitgehenden Spezifikationen des Schiffes und seiner Einrichtungen, eine Prognose der Bau- und Betriebskosten sowie ein marktfähiges Betriebskonzept einschließlich Finanzierungsplan enthalten.
Projektkosten (Fördersumme): 374.488 €
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, MARIKO, abh Ingenieurtechnik GmbH, Jade Hochschule, Briese Schifffahrts GmbH & Co. KG, Hartmann AG, Verband Deutscher Reeder, Hochschule Bremen
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Mobilität

Projektförderung: EFRE/SER
Projektdauer: seit 2016
Ansprechpartner: Prof. Kapt. Michael Vahs, Prof. Dr. Marcus Bentin
http://greenshipping-niedersachsen.de/GSNWebsite/media/Core-Media-Files/161222-Projektsteckbrief-GreenSailer.pdf

High Performance PEM Electrolyzer for Cost-effective Grid Balancing Applications

Bis 2050 sollen in der EU 65 % des produzierten Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen und die CO2-Emissionen, die bei der Stromproduktion entstehen, sollen um 50 % reduziert werden. Vor allem Windkraft und Solarstrom ist durch starke wetterbedingte Schwankungen geprägt, die die Stabilität und die Zuverlässigkeit des elektrischen Stromnetzes beeinflussen. Daher ist ein schnell reagierendes, kosteneffektives und skalierbares Energiespeichersystem erforderlich. In diesem Projekt soll eine robuste, flexible und schnell reagierende PEM-Elektrolyseur-Technologie entwickelt und validiert werden, in der mit Hilfe elektrischen Stromes eine chemische Reaktion herbeigeführt wird und somit Energie zwischengespeichert werden kann. Projektkürzel: HPEM2GAS
Projektkosten
(Fördersumme): 2,65 Mio. € (2,5 Mio €)
Projektbeteiligte: Solvay, ITM Power, CNR-ITAE, EWII Fuel Cells A/S, Stadtwerke Emden GmbH, Hochschule Emden/Leer, Uniresearch
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Projektförderung: EU (H2020)
Projektdauer: 2016 – 2019
Ansprechpartner: Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://hpem2gas.eu/

Flexible Energieversorgung durch Energiespeicherung

Im Rahmen des Projektes werden innovative Pilotprojekte für die Speicherung nachhaltig erzeugter Energien realisiert. Diese Zwischenspeicherung erfolgt in Form von Wasserstoff, Wärme, Elektrizität und Biogas, sowohl im kleinen als auch im mittelgroßem Maßstab. Durch die geschickte Kombination verschiedener Energieformen kann Energie so effizient wie möglich gespeichert und so die Energie des Sommers im Winter genutzt werden. Die Hochschule Emden/Leer beschäftigt sich mit der Entwicklung, Erprobung und dem Bau eines Power-2-Flex-Demonstrationsmodells für den Maßstab eines mittelständischen Betriebs. Projektkürzel: Power-to-fleX
Projektkosten
(Fördersumme): 3.364.323 €
Projektbeteiligte: Provincie Groningen, Hanze Hogeschool, Hochschule Emden/Leer, Partner Provincie Drenthe, Cedel, Oosterhof Holman, Energy Company, Holthausen Groep, Desios GmbH, Jaske & Wolf Verfahrenstechnik GmbH, Bioclear B.V., Nordwest Gruppe, 3N Dienstleistungen GmbH, INTIS, Peter Harms – Blue Hamster, Adverio Engineering, Oldenburger Energie Cluster OLEC e.V., Stadtwerke Emden
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Projektförderung: Interreg VA
Projektdauer: 2016 – 2019
Ansprechpartner: Dr. Piotr Biernacki, Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://www.powertoflex.eu/de/

Low Energy and near to Zero emissions Ships

In diesem Projekt soll die Effektivität und Zuverlässigkeit von Technologien zur Einsparung von Energie und die Reduzierung von Emissionen demonstriert werden. Die Hochschule Emden/Leer beschäftigt sich mit der technischen Machbarkeit der Konditionierung von Abfallstoffen zu festen Ersatzbrennstoffen und der Umsetzung /Erprobung der theoretischen Projektergebnisse. Die Abfallstoffe sollen zuerst auf dem Schiff kompaktiert und gelagert werden um sie dann an Land in zum Beispiel in EBS-Kraftwerken oder Zementwerken thermisch verwerten zu können. Wichtig zu klärende Parameter für die Nutzung von Ersatzbrennstoffen sind u. a. der Heizwert, Chlor- und Schwefelgehalt, sowie Schwermetallkonzentrationen. Ziel von LeanShips ist eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes von mindestens 25 %, einer Kraftstoffeinsparung von bis zu 25 % und der Senkung von Luftschadstoffen von bis zu 100 %. Projektkürzel: Leanships
Projektkosten
(Fördersumme): 22.992.004 € (16.726.364 €)
Projektbeteiligte: Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft SE, AS Tallink Grupp, Center of Maritime Technologies eV, Cetena SpA, Chalmers University of Technology, Conoship International BV, Cryonorm Systems BV, Damen Shipyards Galati, Damen Shipyards Gorinchem, Dredging International NV, Enertime, Fincantieri SpA, Universität Gent, Grimaldi Group SpA, Hug Engineering AG, Hug Endineering Italia srl, Hochschule Emden/Leer, Hutchinson Paulstra, Kant Marine & Industrie NV, Leroux & Lotz Technologies, Lloyds Register EMEA, Machinefactory Bolier BV, MARIN, Marine Engineering SRL, MEC Insenerilahendused OÜ, Methanex Europa, MEYER WERFT GmbH & Co. KG, Die MTU Friedrichshafen GmbH, Niederlande Maritime Technologie, Niestern Sander Reparatie BV, RINA SERVICES SpA, Rolls-Royce AB, Rolls-Royce Marine AS, Rolls-Royce Power Engineering plc, SEA Europe asbl, Sirehna, Revnetek Systeme, STX France SA, SVITZER A / S, Wagenborg Shipping, Wärtsilä Finland OY, Wärtsilä Netherlands BV

Projektförderung: EU (H2020)
Projektdauer: 2015 – 2019
Ansprechpartner: B. Sc. Tony Dienel, Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://www.leanships-project.eu/home/

Maritime Innovationen in Green Technologies

Die maritime Wirtschaft im deutsch-niederländischen Grenzraum steht vor besonderen Herausforderungen hinsichtlich ökologischer und umweltrechtlicher Entwicklungen, aber auch ökonomischer Effizienz.
Durch die Entwicklung konkreter technologischer und logistischer Innovationen, die die Schifffahrt effizienter und damit zugleich umweltfreundlicher, wirtschaftlicher und sicherer machten, soll die grenzübergreifende maritime Wirtschaft auf die zukünftigen Anforderungen des Umweltschutzes, des Klimaschutzes und der Ressourcen- und Energieeffizienz in der Schifffahrt vorbereitet werden.
Projektkürzel: MariGreen
Projektbeteiligte: abh Ingenieurtechnik, AG Reederei Norden-Frisia, Ahlers & Vogel, ALERT; Ankerbeer Engineering & Design, Astron, Be4LNG, Blue Architect, BOMA Maschinenbau, Briese Schiffahrt, Conoship International B.V., Cryonorm B.V., Damen Shiprepair & Conversion, De Boer & De Groot civiele werken B.V., Dirks Elektrotechnik, DNV GL, Dorhout Advocaten N.V., DST, DW Shipconsult, Electric Ship Facilities B.V., Emigreen Emission Control Technologies, ENGIE West Industrie, EZS, Fehn-Ship Management, German Dry Docks, Hanze Unstiversity of Applied Science, Harms Elektromaschinen, Hochschule Emden/Leer, IMOTEC GmbH, Innovam, Jens Werner Coaster Services, JPW Industries, Koedood Propulsion GmbH, LAIS Nord, Lloyd’s Register, Maaskant Shipyards, MARIKO, MARIN, Marine Service GmbH, Maritieme Akademie Harlingen, Meteo Group, MFH, Naue Geotechnik, NHL University of Applied Science, Nordseewerke Emden, NTTA, Pronk Maritiem, Ralf Oltmanns Regenerative Antriebstechniken, Rederij Doeksen, Rijksuniversiteit Groningen, Scheepswerf Talsma, Schipco B.V., SEC Shipservices, SevenCs, SMB – Naval Architects & Consultants, Target Holding, TU Eindhoven, TvK, Wärtsilä Corporation
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Mobilität

Projektförderung: Interreg V A
Projektdauer: 2015 - 2018
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kotzur
http://marigreen.eu/

Klimaoptimiertes Entwässerungsmanagement im Verbandsgebiet Emden

Das Kernanliegen des KLEVER-Projektes besteht darin, auf der Grundlage modellbasierter Untersuchungen zu den Auswirkungen sich ändernder Rahmenbedingungen geeignete Maßnahmenoptionen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Anpassung der Entwässerung und des Binnenhochwasserschutzes zu entwickeln. Die Maßnahmenbereiche zur Anpassung des Entwässerungsmanagements und des Binnenhochwasserschutzes beinhalten zum Teil starke Wechselwirkungen mit anderen Raumfunktionen (z. B. Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus, Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung). Im Rahmen des Projektes werden daher sowohl etwaige Flächennutzungs- und Interessenkonflikte als auch mögliche Synergien und multifunktionale Nutzungspotenziale, die sich im Zusammenhang mit der Realisierung bestimmter Maßnahmenoptionen im Verbandsgebiet ergeben können, genauer analysiert. Projektkürzel: KLEVER
Projektkosten
(Fördersumme): (299.975 €)
Projektbeteiligte: Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Jade Hochschule, Erster Entwässerungsverband Emden, Landkreis Aurich, Stadt Emden, Niedersächsischer Landesbetriebe für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Küste und Raum – Ahlhorn & Meyerdirks GbR
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Mobilität

Projektförderung: BMUB
Projektdauer: 2015 – 2018
Ansprechpartner: Prof. Dr. Ingo Mose, Dr.-Ing. Peter Schaal, Dipl.-Ing. Jan Spiekermann, Prof. Dr. Helge Bormann, M.Sc. Jenny Kebschull
https://www.uni-oldenburg.de/klever/

BHKW-Projekt HSEL

Die Hochschule Emden/Leer wird ab sofort zum Teil über ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Wärme und Strom versorgt. Eine wichtige Voraussetzung für die Inbetriebnahme der Anlage lieferten die Recherchen eines Studierenden. Um vorab eine erste Abschätzung bezüglich der Kosten zu erhalten, wurde ein externer Energieberater in das Projekt mit eingebunden.

Mit der Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung, bei der gleichzeitig Strom und Wärme vor Ort produziert werden, will man die endlichen fossilen Ressourcen effizienter nutzen. Herrscht in der Hochschule ein besonders niedriger Bedarf an Energie, beispielsweise in den vorlesungsfreien Sommermonaten, kann der Grundbedarf im Idealfall zum Großteil durch den anfallenden Strom und die Wärme aus der neuen Anlage abgedeckt werden. Durch den Einsatz des BHKW werden rund 256 t CO2 eingespart werden. Die Anlage liefert genaue Daten der verbrauchten Erdgasmenge, der erbrachten Wärme- und Stromleistung sowie Last und Laufzeiten.

Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Ansprechpartner: Prof. Dr. Sven Steinigeweg, Prof. Dr. Oliver Böcker

Messsystem zur Energie- und Leistungsanalyse in 400-V-Drehstromnetzen

Das Entwicklungsprojekt EULA beschäftigt sich mit dem Aufbau eines Messsystems zur genauen Energie- und Leistungsanalyse in 400-V-Drehstrom¬netzen. Wenige, speziell für die geforderte Messaufgabe entwickelte Hardwarekomponenten kommen zum Einsatz. Genaue Analyseergebnisse über elektrische Energie- und Leistungsflüsse in Niederspannungsnetzen sind hinsichtlich der Kostenreduktion bei der Energienutzung und -übertragung und der Steigerung der Energieeffizienz von größter Bedeutung. Ein hierfür geeignetes Mess- und Analysewerkzeug ist das EULA-Messsystem. Projektkürzel: EULA
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: Energieeffizienz

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Dunz, Prof. Dr. Gregor Schenke, Dipl.-Ing. Rolf A. Rasenack
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/projekte/astra-eula/eula.html

Mit dem Wind, gegen den Wind

Das Aeolus Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit von Studentinnen und Studenten der Hochschule Emden/Leer. Die Aufgabe ist es, ein Gegenwindfahrzeug zu entwerfen, auszulegen und in die Realität umzusetzen. Projektkürzel: AEOLUS
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Franken & Sohn GmbH Co. KG, Volkswagen Coaching Emden
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Mobilität

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ivan Herráez
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/projekte/studentische-projekte/aeolus.html

The Hyperloop Team Oldenburg/Emden: Ground based transportation at the speed of sound

Im Jahr 2013 hat der amerikanische Unternehmer Elon Musk erstmals seine kühne Idee vom „Hyperloop“ vorgestellt. Dieser soll Passagiere in so genannten Transportkapseln auf Luftkissen in einer Röhre mit bis zu 1200 Kilometer pro Stunde von San Francisco nach Los Angeles befördern. Reisen soll damit schneller, günstiger und umweltfreundlicher werden. Um das Projekt weiterzuentwickeln, hat Musk im vergangenen Jahr einen Konstruktionswettbewerb ausgeschrieben. Unter den 120 eingeladenen Teams aus aller Welt ist auch der Hyperloop Team Oldenburg/Emden.
Acht Studierende des Studiengangs Engineering Physics (EP), den Emden gemeinsam mit der Universität Oldenburg anbietet, hatten im vergangenen Jahr auf eigene Initiative die Teilnahme am internationalen Wettbewerb „SpaceX Hyperloop Pod Competition“ in Texas vorgeschlagen. Neben der extrem hohen Geschwindigkeit stellen unter anderem Sicherheitsaspekte, die Schwebetechnik und nicht zuletzt die Finanzierbarkeit eine große Herausforderung dar.
Projektkürzel: HyperPod
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Mobilität

Ansprechpartner: Prof. Dr. Walter Neu, Prof. Dr. Thomas Schüning
http://de.hyperpodx.com/

Solarboot

Studierende verschiedener Fachbereiche haben in interdisziplinärer Arbeit ein solarbetriebenes Boot aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. Mit diesem Boot treten studentische Teams bei offiziellen Wettbewerben in Monaco, den Niederlanden und Deutschland gegen andere Teams an. Über die letzten Jahre konnten dabei zahlreiche Preise errungen werden. Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Mobilität

Ansprechpartner: Prof. Dr. Matthias Graf, M. Eng. Thomas Ebel
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/projekte/studentische-projekte/solarboot.html

Solar-Rallye Emden

Die Emder Solar-Rallye ist ein Wettbewerb für Schülerteams ab Klasse 4, bei dem diese mit selbstgebauten, mit Solarstrom angetriebenen Modellfahrzeugen gegeneinander antreten. Das technisch orientierte Lernen im Team soll durch diesen Wettbewerb unterstützt und speziell das Interesse für die Nutzung regenerativer Energien geweckt werden.
Die Solar-Rallye Emden ist als regionaler Wettbewerb bei SolarMobil Deutschland akkreditiert und ermöglicht es so den schnellsten und kreativsten Solarautoteams der Region, am Bundesfinale für Solar-Modellfahrzeuge teilzunehmen. Der Emder Regionalwettbewerb gehörte mit seinen Siegerteams zu den erfolgreichsten im Bundesfinale 2011 bis 2016. Sieben deutsche Meistertitel, mehrere 2te und 3te Plätze und Siege bei der Präsentationswertung krönen die Leistungen ostfriesischer Teams.
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V., Deutsche Kommission Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Mobilität

Projektdauer: seit 2010
Ansprechpartner: Stefan Wild
http://www.hs-emden-leer.de/fachbereiche/technik/forschung-institute-projekte/projekte/solar-rallye.html

Propionic Acid Metabolism during anaerobic biowaste treatment – comparison of different digester regimes

Im Rahmen dieses Projektes werden stoffwechselphysiologische Experimente an Bakterien durchgeführt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die modelhafte Beschreibung einer Biogasanlage zur Behandlung von kommunal gesammelten Bioabfällen. Damit der Umsatz der Bioabfälle zum energiereichen Methan (Biogas) erfolgen kann, ist eine komplexe, sehr gut aufeinander abgestimmte bakterielle Flora notwendig. Das Projekt zielt auf ein besseres Verständnis dieses Prozesses ab. Mit den Ergebnisses der Forschungsarbeiten soll eine Optimierung der Betriebsbedingungen von Biogasanlagen erreicht werden. Projektkosten (Fördersumme): 256.600
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie, Rohstoff- und Materialeffizienz

Projektförderung: DFG
Projektdauer: 2013 – 2017
Ansprechpartner: Prof. Dr. Claudia Gallert, Dr. Frank Uhlenhut
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltmikrobiologie/projekte-in-der-ag-umweltmikrobiologie/propionic-acid-metabolism-during-anaerobic-biowaste-treatment.html

Sanierung der Innenbeleuchtung in der Hochschule Emden/Leer

Mit Hilfe des Projektes wurde der Campus der Hochschule Emden/Leer am Standort Emden mit grünem Licht ausgestattet. Eine intelligente Programmierung sorgt hier dafür, dass Dauer, Ort und Intensität der Beleuchtung ressourcenschonend eingesetzt werden können. Das neue System beruht auf PowerBalance-Anbauleuchten, die den Innenbereich nun gleichmäßig ausleuchten, eine hervorragende Farbwiedergabe bieten und eine blendungsfreie Lichtverteilung gewährleisten. Die Umstellung auf „Grünes Licht“ wirkt sich aber nicht nur günstig auf die individuellen Arbeitsbedingungen aus. Sie setzt darüber hinaus Zeichen für den bewussten Umgang mit Ressourcen: Dank der neuen Lichtlösung wird eine 67-prozentige Energie- und CO2-Einsparung erzielt. Projektkosten (Fördersumme): (139.584 €)
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: Energieeffizienz

Projektförderung: BMUB
Projektdauer: 2015 - 2016

http://www.voltimum.de/content/oeffentliche-beleuchtung-projektbericht-hochschule-emdenleer

Steuerung und Regelung von Biogasanlagen basierend auf der Zustandsanalyse mittels Raman-Spektroskopie und Vorhersagemodellen zur Beschickung mit unkonventionellen Einsatzstoffen

Die Sicherung der Prozessstabilität von Biogasanlagen ist für die Vermeidung von Betriebsproblemen entscheidend. Sie gewährleistet zudem eine konstante und optimale Effizienz und sichert die Rentabilität der Anlagen. Dies ist umso mehr notwendig, wenn Standard-Anlagen auch für die Verarbeitung unterschiedlichster Abfallstoffe vorgesehen werden. Das Projekt zielt auf die Erforschung und Entwicklung einer Prozessanalytik ab, die den spezifischen Anforderungen der biologischen Abläufe innerhalb von Biogasanlagen gerecht wird und den Zustand in Echtzeit abbildet. Die entwickelte Steuerungs- und Regelungstechnik soll dazu dienen, Betriebsprobleme zu vermeiden und eine optimale Effizienz sowie Rentabilität der Anlagen zu gewährleisten, sodass die Anlagen nicht nur Grundlastenergie sondern auch deutlich gezielter und effizienter Regelenergie liefern können. Projektbeteiligte: Biogas Weser-Ems GmbH & Co. KG, Hochschule Emden/Leer, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Projektförderung: BMWi (ZIM)
Projektdauer: 2015 - 2016
Ansprechpartner: Dr. Frank Uhlenhut, Dr. Piotr Biernacki, Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/intelligentes-vorhersagemodell-mit-steuer-und-regelalgorithmen.html

Übergangsmetallkatalysierte Polymerisation neuartiger biogener Monomere

Keime und Spurenstoffe (z. B. Arzneimittel oder Pflanzenschutzmittel) gelangen über das Abwasser und den Regenwasserentlastungsweg in unsere Flüsse und Seen. Das kann Fischen und anderen Gewässerorganismen schaden sowie die Trink- und Badewasserqualität verschlechtern. Das Forschungsprojekt SchussenAktivplus betrachtet solche Einträge im Einzugsgebiet der Schussen, einem bedeutenden Zufluss des Bodensees. Es soll überprüft werden, in wie weit sich Spurenstoffe und Keime mit Hilfe verbesserter Technologien an Kläranlagen und Regenüberlaufbecken unterschiedlicher Größe reduzieren lassen und wie stark Gewässerorgansimen davon profitieren können. In diesem Zusammenhang untersucht das an der Hochschule Emden/Leer angesiedelte Teilprojekt „Antibiotika-Resistenz von pathogenen Keimen“ die Resistenzsituation in Oberflächengewässern und bewertet verschiedene Abwasserreinigungstechnologien bezüglich ihrer Eliminationsleistung von pathogenen und Antibiotika-resistenten Keimen. Die Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen, führt dazu, dass Antibiotika zunehmend ihre Wirksamkeit verlieren und in der Konsequenz nicht mehr für die Behandlung bakterieller Infektionen zur Verfügung stehen. Projektkosten (Fördersumme): (351.709 €)
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: Rohstoff- und Materialeffizienz

Projektförderung: BMEL
Projektdauer: 2013 – 2016
Ansprechpartner: Prof. Dr. Mark Rüsch gen. Klaas, Prof. Dr. Helga Meyer, Dipl.-Ing. Gerd Klaassen
http://www.hs-emden-leer.de/nl/fachbereiche/technik/forschung-institute-projekte/projekte/nachwachsende-rohstoffe.html

Reduktion von Mikroverunreinigungen und Keimen durch weitergehende Behandlung von Kläranlagenabläufen und Mischwasser aus Regenüberlaufbecken verschiedener Größen zur weiteren Verbesserung der Gewässerqualität des Bodenseezuflusses Schussen

Keime und Spurenstoffe (z. B. Arzneimittel oder Pflanzenschutzmittel) gelangen über das Abwasser und den Regenwasserentlastungsweg in unsere Flüsse und Seen. Das kann Fischen und anderen Gewässerorganismen schaden sowie die Trink- und Badewasserqualität verschlechtern. Das Forschungsprojekt SchussenAktivplus betrachtet solche Einträge im Einzugsgebiet der Schussen, einem bedeutenden Zufluss des Bodensees. Es soll überprüft werden, in wie weit sich Spurenstoffe und Keime mit Hilfe verbesserter Technologien an Kläranlagen und Regenüberlaufbecken unterschiedlicher Größe reduzieren lassen und wie stark Gewässerorgansimen davon profitieren können. In diesem Zusammenhang untersucht das an der Hochschule Emden/Leer angesiedelte Teilprojekt „Antibiotika-Resistenz von pathogenen Keimen“ die Resistenzsituation in Oberflächengewässern und bewertet verschiedene Abwasserreinigungstechnologien bezüglich ihrer Eliminationsleistung von pathogenen und Antibiotika-resistenten Keimen. Die Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen, führt dazu, dass Antibiotika zunehmend ihre Wirksamkeit verlieren und in der Konsequenz nicht mehr für die Behandlung bakterieller Infektionen zur Verfügung stehen. Projektkürzel: SchussenAktivplus
Projektkosten
(Fördersumme): (2.376.181 €)
Projektbeteiligte: Eberhard Karls Universität Tübingen, Dr.-Ing. Jedele und Partner GmbH, Abwasserverband Unteres Schussental, Stadt Ravensburg, Gemeinde Merklingen, Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V., Karlsruher Institut für Technologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Universität Stuttgart, Ökonsult GbR, Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Wasserwirtschaft

Projektförderung: BMBF
Projektdauer: 2012 – 2016
Ansprechpartner: Prof. Dr. Claudia Gallert, Dr. Stefanie Heß
http://schussenaktivplus.de/

Implementierung einer modellgestützten Prozessführung zur Minimierung des Fremdenergieanteils von kommunalen Abwasserreinigungsanlagen

Das Ziel des Projektes soll sein, durch eine modellgestützte Prozessführung den Energieeintrag in der biologischen Stufe einer Kläranlage deutlich zu senken, dabei aber gleichzeitig eine hohe Betriebssicherheit und Prozessstabilität zu gewährleisten. Ebenso soll eine energetische und stoffliche Optimierung für die Biogaserzeugung herbeigeführt werden. Grundlegend dafür ist die modellgestützte Prozessführung der Kläranlage, bei der Prozesszustände begleitend zum laufenden Prozess berechnet werden. Basierend auf den berechneten Daten kann die Kläranlage optimal gesteuert werden. Ergebnis dieser modellgestützten Prozessführung soll sein, dass die Abwasserreinigung bei minimalem Energiebedarf und maximaler Biogas(Faulgas)ausbeute betrieben wird. Projektkürzel:Energieeffiziente kommunale Kläranlagen
Projektkosten (Fördersumme): (175.564 €)
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden, Fachhochschule Lübeck
greentech-Leitmarkt: Energieeffizienz

Projektförderung: DBU
Projektdauer: 2013 – 2014
Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Lindenthal, Dr. Frank Uhlenhut, Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/energieeffiziente-kommunale-klaeranlagen.html

Green Corridor in the North Sea Region

Zur Förderung effizienter und umweltfreundlicher Transportalternativen in der Nordseeregion hat sich das Projekt „GreCOR“, der Entwicklung eines multi-modalen Transportkorridors von Randstad (Region Rotterdam) bis Oslo verschrieben.
Es wurde eine Online-Plattform zur Planung umweltfreundlicher Gütertransportalternativen entwickelt, die hinsichtlich Zeit, Kosten oder CO2-Emissionen optimiert werden kann.
Es konnte festgestellt werden, dass der Güterverkehrsmarkt in der betrachteten Region ein hohes Potenzial zur Optimierung der CO2-Emissionen aufweist. Die horizontale Kooperation der Marktteilnehmer, die wachsende Transparenz hinsichtlich der verfügbaren Streckendaten sowie die Einführung eines einheitlichen Datenstandards sind wesentliche Voraussetzungen für eine stärkere Nutzung multi-modaler Transportketten und damit einer Reduktion der CO2-Emissionen im Güterverkehr.
Projektkürzel: GreCOR
Projektbeteiligte:Swedish Transport Administration, Lindholmen Science Park AB, Volvo Technology AB, Örebro Regional Development Council, Aberdeenshire Council, Transport Research Institute Edinburgh Napier University, Rogaland County Council, Provincie Drenthe, Port of Amsterdam, Technical University of Denmark Department of Transport, Jernbaneverket, Target Holding, Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt:  nachhaltige Mobilität

Projektförderung: Interreg IV B
Projektdauer: 2012 – 2015
Ansprechpartner: Dr. Stephan Kotzur
http://grecor.eu/

Kommunale Kläranlagen als Energiespeicher

Die Idee ist, bei der Energiegewinnung durch das „Power2Gas“-Prinzip, also der Umwandlung überschüssiger Windenergie in speicherbares Erdgas, das im Faulturm eines Klärwerks anfallende Kohlendioxid zu nutzen. Da Strom aus Windkraft nur bedingt verfügbar ist, werden neue Wege gesucht, Energie zu speichern. Einer davon geht mit der Umwandlung von Windstrom in Erdgas einher. Dabei wird die überschüssige Energie genutzt, um Wasserelektrolyse zu betreiben, also Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Der Wasserstoff wird dann im nächsten Schritt durch die Zugabe von Kohlendioxid aus dem Emder Klärwerk in Methan, also künstliches Erdgas, umgewandelt. Dieses ist im Gegensatz zur Windenergie speicherbar. Schlüssel des Projektes ist die Erstellung eines durchgängigen, zuverlässigen und dynamischen Modells des Gesamtprozesses zur Prozessentwicklung und -optimierung nach ökologischen und ökonomischen Aspekten. Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Stadtwerke Emden, Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden, Thalen Consult, ibis Umwelttechnik, Gesellschaft für Abwasserberatung und Management mbH
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Projektförderung: EFRE/MWK
Projektdauer: 2012 – 2014
Ansprechpartner: Prof. Dr. Sven Steinigeweg, B. Eng. Peter Herrmann
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/klaeranlagen-als-energiespeicher.html

Maritime Technologien und Innovationen – Modellregion Deutschland/Niederlande

Das Projekt bildet den Rahmen für die innovationsorientierte maritime Zusammenarbeit im deutsch-niederländischen Grenzraum. Der technologische Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung innovativer Schiffsantriebssysteme. In drei Innovations-projekten arbeiten niederländische und deutsche Wissenseinrichtungen und Unternehmen Hand in Hand für die Entwicklung „grüner“ Schiffe. Dabei wird für die Fahrgastschifffahrt ein umweltfreundlicher Antrieb mit Flüssigerdgas (LNG) entwickelt, für die Binnenschifffahrt wird untersucht, welche Antriebssysteme für welche Schiffstypen zukunftsfähig sind und für die Küstenschifffahrt wird der windunterstützte Antrieb durch Segelrotortechnik weiterentwickelt.

In allen drei Teilprojekten erfolgt die Arbeit an konkreten Schiffen, die durch die maritime Wirtschaft der Region bereitgestellt werden.

Projektkürzel: MariTIM
Projektbeteiligte: AG Ems, BOMA Maschi­nen­bau GmbH, Chem­gas Bar­ging S.a.r.l., CIG Mari­time Tech­no­logy, Cofely Experts BV, Cofely West Indus­trie BV, DNV GL, Ent­wick­lungs­zen­trum für Schiffs­tech­nik e.V., Elec­tric Ship Facilities, Energy Val­ley, Ger­hard Dirks Elek­tro­tech­nik, Han­ze­ho­ge­school Gro­nin­gen, Harms Elek­tro­ma­schi­nen, Hoch­schule Emden/Leer, Jens Wer­ner Coas­ter Ser­vice, JPW Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH & Co. KG, Koe­dood Die­sel­ser­vice B.V., Koo­i­man B.V., LAIS Nord GbR, Lloyd´s Regis­ter, MARIKO, Mari­tiem Rese­arch Insti­tut Neder­land, Mari­tima Green Tech­no­logy, MFH Marine- und Faser­ver­bund­tech­nik GmbH Co. KG, NHL Hoge­school, Ralf Olt­manns rege­ne­ra­ti­ve Antriebstechniken, Ree­de­rei Dey­mann, Rond­vaar­dij Prin­cen­hof, SEC GmbH & Co. Ship­ser­vices KG, Scheeps­werf Gebro­eders Koo­i­man B.V., Schipco B.V., TCNN Tech­no­lo­gie Cen­trum Noord-Nederland, TNO, Wärts­ila Nether­lands B.V., Wes­sels Ree­de­rei GmbH & Co. KG
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Mobilität

Projektförderung: Interreg
Projektdauer: 2012 – 2014
Ansprechpartner: Prof. Dr. Marcus Bentin, Prof. Dr. Jürgen Göken, Prof. Dr. Freerk Meyer, Prof. Dr. Michael Vahs
http://www.maritim-de-nl.eu/

Energiesanierung Port Arthur/Transvaal

Die Stadt Emden wurde im Jahr 2012 mit dem Quartier „Port Arthur/ Transvaal – Südliche Ringstraße“ als Pilotkommune für das neu initiierte KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ aufgenommen.Das Förderprogramm ist Bestandteil des Energiekonzepts der Bundesregierung vom 28.09.2010. Zur Erreichung der Klimaschutzziele bis 2020 bzw. 2050 sind weitere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in den Kommunen drin-gend erforderlich. Seit 2008 wird die Erstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte für alle klimarelevanten Bereiche einer Kommune im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) finanziell unterstützt. Mit dem neuen KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ sollen vertiefte integrierte Quartierskonzepte zur Steigerung der Energieeffizienz der Ge-bäude und der Infrastruktur insbesondere zur Wärmeversorgung entwickelt und umgesetzt werden. Projektkürzel: PAT
Projektbeteiligte: Stadt Emden, Stadtwerke Emden, Gesellschaft für Wohnen und Bauen Emden mbH, BauBeCon Sanierungsträger GmbH, Planungsbüro Graw, Verbraucherzentrale Energieberatung
greentech-Leitmarkt:  Energieeffizienz

Projektförderung: KfW
Projektdauer: seit 2012
Ansprechpartner: Ralf Manke
http://energiesanierung-pat.de/

Optimization of Biological parameters and Microbiological activity in Biogas plants – a probe into Efficiency Enhancement

Mithilfe von dynamischen Simulationen sollen die Faktoren ermittelt werden, die den Biogasproduktionsprozess limitieren. Die Analyse unterschiedlicher Biomassezusammensetzungen in unterschiedlichen Biogasanlagen hilft den Prozess zu verstehen und ihn anhand der Ergebnisse zu verbessern. Mit den Ergebnissen sollen Biogasanlagen stabilisiert und daher effizienter werden. Projektkürzel: Biogas
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Projektförderung: DAAD-Siemens
Projektdauer: 2011 – 2014
Ansprechpartner: M. Sc. Preseela Satpathy, Prof. Dr. Axel Borchert, Prof. Dr. Eike Siefert, Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://www.hs-emden-leer.de/nl/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/biogas.html

LED-Beleuchtung in Norden-Norddeich – ein Projekt mit Leuchtturmcharakter

Inhalt des Projekts ist die Demonstration der LED im Bereich der Straßenbeleuchtung. Hierzu werden die positiven Eigenschaften der LED -die Effizienz und Steuerbarkeit – in verschiedenen Beleuchtungslösungen genutzt. Das Konzept sieht den Austausch der bestehenden Pilzleuchten in den Wohn-und Feriengebieten durch bedarfsgerecht steuerbare LED-Straßenbeleuchtungen vor, die mit einer Präsenzsensorik sowie einem Telemanagementsystem ausgerüstet sind. Weiterhin werden LED-Lichtinstallationen zur Wegleitung verwendet. So sollen beispielsweise durch farbige LED-Lichtlinien und LED-Fliesen die unterschiedlichen Kurwege Nordens ausgewiesen werden. Auch regionale Besonderheiten wie die Zugänge zum Deich werden in das Beleuchtungskonzept einbezogen, hier können zusätzlich Informationen, z.B. über den aktuellen Wasserstand, durch Licht vermittelt werden. Das Verbundprojekt verbindet innovative LED-Technologie mit den regionalen Besonderheiten eines norddeutschen Touristikgebiets. Hierbei wird großen Wert auf eine klare Darstellung und einen ungeschönten Einsatz der LED gelegt. Energieeffizienz wird dabei ebenso betrachtet wie die Nutzung der spezifischen Möglichkeiten der Leuchtdioden um eine Steuerungswirkung zu erzielen. Projektkürzel: Luna
Projektkosten (Fördersumme): (1.680.003 €)
Projektbeteiligte: Stadt Norden, Jade Hochschule
greentech-Leitmarkt:  Energieeffizienz

Projektförderung: BMBF
Projektdauer: 2011 - 2014
Ansprechpartner: Prof. Dr. Enno Schmoll, Norbert Wiske
https://www.norden.de/media/custom/512_4933_1.PDF?1391770706

Prognose und Realisierung der Energiebereitstellung mittels dezentraler Kraftwerke

PREmdeK zeigt anhand realer Daten auf, wie die grüne Fabrik für einzelne Unternehmen möglich sein kann. Die Produktion und ein dezentrales Kraftwerk (Zusammenfassung von mehreren lokalen, regenerativen Energieerzeugern, bspw. Windkraft oder Photovoltaik) bilden dabei ein lokales Energiesystem. Das Kernstück des Projektes bildet die Entwicklung eines Software-Systems, das den Energieverbrauch und die -erzeugung im System vorhersagt, die Ist- Werte aufnimmt und das System ausbalanciert. Projektkürzel: PREmdeK
Projektkosten (Fördersumme): (447.281 €)
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Transfact GmbH
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Projektförderung: BMWi
Projektdauer: 2011 – 2014
Ansprechpartner: Prof. Dr. Agnes Pechmann
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/projekte/energieeffizienz-in-der-produktion/forschungsgebiet-und-projekte/premdek.html

Regenerative Energie in der Produktion – Organisatorische Voraussetzungen und Implementierung

Die Erhöhung des erneuerbaren Energieanteils in der deutschen Stromproduktion und somit auch die Einspeisung von erneuerbarer Energie aus den unterschiedlichsten Energiequellen wachsen stetig. Der Anteil der direkten Nutzung dieser erneuerbaren Energie ist noch nicht sehr groß. Das Forschungsvorhaben REN ProV hat organisatorische Möglichkeiten untersucht, die eine Erhöhung der Direktnutzung von dieser Energie ermöglichen. Dazu wurde eine Produktionsplanungs- und -steuerungssoftware entwickelt, die mittels eines Algorithmus zur Kapazitätsplanung und unter einer Limitierung der vorhandenen Energiemenge eine bestmögliche Produktion hinsichtlich Menge und Lieferfähigkeit sicherstellt. Projektkürzel: REN ProV
Projektkosten (Fördersumme): (323.460) €
Projektbeteiligte:Hochschule Emden/Leer, Transfact GmbH
greentech-Leitmarkt: Energieeffizienz, umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Projektförderung: BMBF
Projektdauer: 2011 – 2014
Ansprechpartner: Prof. Dr. Agnes Pechmann
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/projekte/energieeffizienz-in-der-produktion/forschungsgebiet-und-projekte/ren-prov.html

Sichere Offshore Operationen

Arbeiten auf See sind stets verbunden mit Gefahren für Mensch und Technik. Wind, Seeschlag, Nässe, Bewuchs und Sonneneinstrahlung bedrohen zu jeder Zeit technische Einrichtungen auf See. Nicht nur bei der Errichtung der Anlagen, sondern auch bei Wartung und insbesondere zur Schadensbehebung ist vor Ort unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten.Durch die Vielzahl der Risiken wird das Wartungspersonal vor sich ständig ändernde Aufgaben gestellt. In Zusammenhang mit einer sich wandelnden Umwelt, die geprägt ist durch größere Extreme und rasantere Wechsel, gewinnen Dynamik und Prädiktion im Handeln der Besatzungen eine immer bedeutendere Rolle. Offshore-Operationen, wie die im Szenario skizzierte Errichtung und Wartung von Windkraftanlagen, tragen somit ein erhebliches Sicherheitsrisiko in sich.Mehrere Fahrzeuge mit schweren Geräten einhergehend mit Menschen, die Montagetätigkeiten durchführen, müssen sicher in einer großen Bandbreite von Umweltbedingungen kooperieren. Durch ein integriertes IT-gestütztes Missions- und Risikomanagement trägt SOOP dazu bei, in Offshore-Operationen den Personenschutz zu erhöhen, den Umweltschutz zu verbessern, die Prozesssicherheit zu gewährleisten und zu verbessern sowie die Kosten durch Steigerung der Effizienz zu minimieren. Projektkürzel: SOOP
Projektkosten (Fördersumme): 3,2 Mio. € (2,5 Mio. €)
Projektbeteiligte: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Jade Hochschule, Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik, Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität

Projektförderung: AGIP/EFRE
Projektdauer: 2011 - 2014
Ansprechpartner: Prof. Dr. Gerd van Cölln, Prof. Dr. Carsten Koch
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/projekte/soop-sichere-offshore-operationen.html

Routen-/Befrachtungsplanung und -steuerung für die Seeschifffahrt mit dem Hauptlauf auf See

Zur Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und zur Minimierung der CO2-Emission für die Seeschifffahrt, entwickelt das Forschungsprojekt ROBUST geeignete Lösungen durch die Untersuchung und Optimierung von Schiffsrouten. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Einsparpotential, welches aus dem Einsatz von Windzusatzantrieben (WZA) auf Frachtschiffen resultiert. Betrachtet werden dazu die Reduktion von Treibstoff, Kosten und umweltschädlichen Emissionen bei der Optimierung von Schiffsrouten für den Einsatz der WZA. Sinnvoll ist es, eine Route so zu planen, dass möglichst viel Wind genutzt werden kann, um Treibstoff einzusparen. Gleichzeitig wirken Wind und dadurch
induzierte Wellen aber auch direkt auf das Schiff und bewirken einen zusätzlichen Energiebedarf. Beide Effekte wirken gegenläufig und zeigen nicht-lineare, komplexe Abhängigkeiten. Daher wurden für die Abschätzung des resultierenden Effektes und des Einflusses auf den Treibstoffverbrauch des Schiffes mathematische Modelle und Simulationen im Projekt entwickelt.
Projektkürzel: ROBUST
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Hochschule Osnabrück, Technische Universität Braunschweig, Universität Bremen
greentech-Leitmarkt:  nachhaltige Mobilität

Projektförderung: MWK aus Mittel des niedersächsischen Vorab/VolkswagenStiftung
Projektdauer: 2010 – 2015
Ansprechpartner: Prof. Dr. Michael Schlaak, Dr. Stephan Kotzur
http://www.robust-research.de/

Herstellung von Biomethan aus landwirtschaftlichen Quellen nach Kriterien der Ökoeffizienz (Ökoeffiziente Herstellung von Biomethan)

Die Umwandlung von Biomasse in Biogas zur Wärmebereitstellung und Stromerzeugung ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. In diesem Projekt soll am Beispiel der Herstellung von Biomethan (Biogas mit Erdgasqualität) aufgezeigt werden, wie Nachhaltigkeitsaspekte bei der Prozessentwicklung berücksichtigt werden können.  Grundlage ist die Erstellung einer durchgängigen, zuverlässigen Prozesssimulation, die zur Nachhaltigkeitsbewertung herangezogen werden kann. Dabei wird der Gesamtprozess der Biomethanherstellung, angefangen bei der Vergärung der Substrate über die Aufarbeitung bis zur Einspeisung ins Erdgasnetz betrachtet. Nach Abschluss des Projekts wird es möglich sein, für eine gegebene Biogasanlage einen Aufarbeitungsprozess zu Biomethan nach Kriterien der Ökoeffizienz zu entwickeln und zu betreiben. Projektkürzel: Herbalio
Projektkosten (Fördersumme): (259.548 €)
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, DDBST GmbH, EWE Biogas GmbH, ibis Umwelttechnik, ifu Hamburg, Linde AG, Stadtwerke Emden, Université de Lille, Gymnasium am Treckfahrtstief Emden
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie, Energieeffizienz

Projektförderung: BMBF
Projektdauer: 2010 - 2013
Ansprechpartner: Dr. Piotr Bciernacki, Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/biomethanherstellung.html

Entwicklung eines Automatisierungskonzeptes zur Steigerung der Energieeffizienz und Betriebssicherheit von Klär-/Biogasanlagen

Moderne kommunale Kläranlagen bestehen u. a. aus einem Belebtschlammverfahren zur Entfernung von Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen. Hierzu wird Luft eingetragen. Häufig schließt sich eine Schlammfaulung an, bei der Biogas entsteht. Durch die Einführung einer lastabhängigen Kopplung mit der Biogaserzeugung kann eine Prozessoptimierung des Gesamtsystems erreicht werden.
Ziel des Projektes ist es anhand einer modellgestützten Prozessführung für kleine und mittelgroße Kläranlagen in Echtzeit die relevanten Abwasserparameter messtechnisch zu erfassen. Diese sollen dann in einer parallelen Simulation der Kläranlage eingespeist werden. Zudem soll der Betrieb der Kläranlage auf einem energetischen Bedarfsminimum erfolgen und der Biogas(Faulgas)ertrag maximiert werden.
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Fachhochschule Lübeck, Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden, Klärwerk Rheinfeld
greentech-Leitmarkt: Energieeffizienz, nachhaltige Wasserwirtschaft

Projektförderung: DBU
Projektdauer: 2010 – 2012
Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Lindenthal, Prof. Dr. Axel Borchert, Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/simulation-von-klaeranlagen.html

Abwärmenutzung aus Abwasser mittels externen Wärmeübertragern zur Beheizung einer Multifunktionshalle

Im östlichen Stadtgebiet von Aurich befindet sich ein großer Molkereibetrieb, die das Abwasser mittels einer Direktleitung zur Kläranlage Aurich-Haxtum leitet. Diese Transportleitung wurde erneuert. Die Trasse der erneuerten Leitung quert den Ems-Jade-Kanal in relativer Nähe zur Auricher Innenstadt. Hier befinden sich verschiedene größere Gebäude, die als Wärmenutzer in Frage kommen. Das Abwasser hat eine Temperatur von 20-25 °C und eignet sich daher sehr gut als Wärmequelle für eine Nutzung mit Wärmepumpen. Das Abwasser der Molkerei stellt aufgrund des ganzjährig kontinuierlichen Anfalls und des hohen Temperaturniveaus eine hochinteressante Abwärmequelle dar. Durch die Erschließung mit einem „kalten“ Fernwärmenetz können die Kosten für das Wärmeverteilnetz und auch die Wärmeverluste gegenüber einem klassischen Fernwärmenetz gesenkt werden. Auch hinsichtlich der Nutzbarmachung industrieller Abwärme für ein kommunales Wärmenetz hat das Projekt Pilotcharakter. Projektkosten (Fördersumme): (86.000 €)
Projektbeteiligte: Stadt Aurich, Rücker GmbH,
ECO.S Energieconsulting Stodtmeister
greentech-Leitmarkt: Kreislaufwirtschaft

Projektförderung: DBU
Projektdauer: 2009 – 2013
Ansprechpartner: Hardwig Kuiper
ttps://www.dbu.de/123artikel30638_2430.html

Nachhaltigkeitsbewertungen chemischer Synthesen in Entwicklungsphasen

Ziel dieses Projektes war es, dem Chemiker in frühen Entwicklungsphasen einer Synthese ein Instrument bereitzustellen, mit dem dieser ohne viel Aufwand und Vorwissen eine Nachhaltigkeitsbetrachtung seiner Synthese erstellen kann. Ermöglicht wurde dies durch ein intuitives Softwaresystem, wie es in der Software Sabento schon erfolgreich eingeführt wurde. Diese Nachhaltigkeitsbetrachtung umfasste nicht nur die ökologische und ökonomische Bewertung der reinen Materialbilanz von der eigentlichen Synthese, sondern auch die Material- und Energiebilanz des geplanten Produktionsverfahrens inklusive der dazu notwendigen Apparaturen. Diese Nachhaltigkeitsbetrachtung integriert sowohl die ökonomische,
die ökologische als auch die soziale Bewertung.
Projektbeteiligte: Institut für Umweltinformatik Hamburg GmbH, Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt:  Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz

Projektförderung: DBU
Projektdauer: 2008 - 2012
Ansprechpartner: Prof. Dr. Sven Steinigeweg
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/nachhaltigkeitsbewertung.html

Simulation und Modellierung des anaeroben Prozesses der Biogaserzeugung mit verschiedenen Substraten

In diesem Projekt wird eine Simulation des anaeroben Prozesses in Biogasanlagen beschrieben, die es erlaubt den Prozess für den Einsatz verschiedener realer Substrate zu optimieren. Es wurden Versuche im Labormaßstab mit vielen verschiedenen Substraten durchgeführt, um die unterschiedlichen Abbauprozesse analysieren zu können. Die chemische Struktur, die Art der Lagerung und die Herkunft der Substrate bestimmen den Abbauprozess maßgeblich.Die Ergebnisse des Projektes können in die Simulation von großtechnischen Biogasanlagen einfließen und somit den realen Prozess optimieren. Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Institut für Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg
greentech-Leitmarkt: umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Projektförderung: DAAD
Projektdauer: 2007 – 2011
Ansprechpartner: M. Sc. Christian Rojas, Prof. Dr. Sven Steinigeweg Projektbeteiligte:
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/modellierung-anaerober-prozesse.html

Stoffliche Nutzung von Fetten und Ölen als nachwachsende Rohstoffe: Synthese von Zwischenprodukten der chemischen Industrie

In dem Projekt werden auf der Basis von Pflanzenölen neue Synthesen von organischen Zwischenprodukten und von Feinchemikalien entwickelt. Es werden moderne Methoden der organischen Chemie auf Fette und Öle angewendet und diese werden zu interessanten Produkten umgewandelt. Im Zentrum stehen dabei Zwischenprodukte, die petrochemische Basischemikalien wie Adipinsäure und Propylenoxid, die weltweit im Maßstab von mehreren Millionen Tonnen pro Jahr mit einem hohen kumulierten Energieaufwand produziert werden, substituieren können. Projektkürzel: NawaRo
Projektkosten (Fördersumme): (1.319.687 €)
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, abiosus e. V.
greentech-Leitmarkt:  Rohstoff- und Materialeffizienz

Projektförderung: FNR/BMELV
Projektdauer: 2006 – 2011
Ansprechpartner: Prof. Dr. Mark Rüsch gen. Klaas, Dr. Patrice A. Fokou
https://www.fnr.de/index.php?id=911&status=Inhalt&fkz=22026905

Energieeffiziente Produktionsplanung und -steuerung

Das Projekt verfolgt den Ansatz, neben wirtschaftlichen Aspekten und technischer Machbarkeit auch das Thema Energieeffizienz in die Produktionsplanung zu integrieren. Ziel des Projektes ist, zu zeigen, wie durch eine intelligente Produktionsplanung der Energieverbrauch zur Herstellung der Produkte reduziert werden kann. Projektkürzel: E-PPS
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Transfact GmbH
greentech-Leitmarkt:  Energieeffizienz

Projektförderung: BMBF
Projektdauer: 2009 - 2010
Ansprechpartner: Prof. Dr. Agnes Pechmann
http://www.hs-emden-leer.de/en/news-events/news/article/technisches-forschungsprojekt-e-pps-wird-vorgestellt.html

Klimaeffiziente Altpapierentsorgung im Landkreis Leer

Um die Altpapierentsorgung nachhaltiger zu gestalten, sollen nicht nur monetäre Aspekte, sondern auch ökologische Aspekte betrachtet werden. Als einfach zu ermittelnder Indikator wurde die CO2-Bilanz gewählt, die monetär bewertet wurden, um eine einfache Vergleichsmöglichkeit zu erhalten. Somit konnte die Altpapierentsorgungskette verschiedener Anbieter hinsichtlich ihrer Klimaeffizienz beurteilt werden.
Die Vergabe der Altpapierentsorgung durch den Landkreis Leer wurde auf Basis des entwickelten Klimaeffizienz-Indikators erfolgreich durchgeführt. Das Verfahren wurde in das Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises aufgenommen.
Projektbeteiligte: Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Leer, Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt:  Kreislaufwirtschaft

Projektdauer: 2009 – 2010
Ansprechpartner: Prof. Dr. Sven Steinigeweg Projektbeteiligte:
http://www.hs-emden-leer.de/nl/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/klimaeffiziente-altpapierentsorgung.html

Untersuchungen zur Herstellung von verschiedenen Chitin- und Chitosan-Qualitäten und -Derivaten sowie Entwicklung von Produkten mit Chitosan

Viele landwirtschaftliche Flächen sind aufgrund des Anbaus von Nahrungsmitteln und Energiepflanzen sowie den sich ändernden klimatischen Bedingungen mit Extrem-Wetterlagen stark beansprucht. Besonders sandhaltige Böden sind betroffen. Das Projekt zielt auf die Entwicklung und Erprobung einer nachhaltig wirkenden Kombination aus natürlichen Substraten (u. a. Chitosan), um die Bodenqualität zu verbessern. Die Verwendung der Abfälle aus der Fischereiindustrie (Chitin und Chitosan als Rückstände aus dem Verarbeitungsprozess von der Nordseegarnele) könnte die Verarbeitung der Garnelen direkt an der Nordsee wieder interessant machen, um den ökologisch aufwendigen Transport nach Marokko zu vermeiden. Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, [k]nord
greentech-Leitmarkt: Rohstoff- und Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaft

Projektförderung: EFRE, Land Niedersachsen
Projektdauer: 2008 - 2010
Ansprechpartner: Prof. Dr. Eike Siefert, Dr. Wolfgang Lindenthal
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/chitosan-zur-bodenverbesserung.html

Exportorientierte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet Abwasser – Simulation und Konzepte der Abwasserbehandlung

Ziel des Projektes ist es, die in Deutschland bewährten Technologien der Abwasserreinigung an andere Klimazonen und Randbedingungen. Die in Deutschland etablierten Konzeptionen und Bemessungsregeln für die unterschiedlichen Verfahren der Abwasserreinigung sollen so modifiziert werden, dass sie auch unter anderen Verhältnissen, z. B. bei abweichender Zusammensetzung des Rohabwassers und unter anderen klimatischen Bedingungen, optimal anwendbar sind. An der Hochschule Emden/Leer wurde die Anpassung der Simulation des Belebungsverfahrens sowie der Biofilmverfahren an Kläranlagen an die Besonderheiten in Entwicklungs- und Transformationsländern angepasst (z. B. klimatische Bedingungen, Abwasserzusammensetzung, Prozessführung). Projektbeteiligte: Ruhr-Universität Bochum, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V., Karlsruher Institut für Technologie, Dr. Scholz & Partner GmbH, IEEM gGmbH, Universität Stuttgart, Leibniz Universität Hannover, Passavant Energy & Environment GmbH, Technische Universität München, Institut für Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg, Hochschule Emden/Leer, 2H Kunststoff GmbH, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Technisches Universität Darmstadt, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Rheinisch-Westfälisch
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Wasserwirtschaft

Projektförderung: BMBF
Projektdauer: 2005 – 2010
Ansprechpartner: Dr. Frank Uhlenhut, Prof. Dr. Michael Schlaak
http://www.hs-emden-leer.de/nl/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/exportorientierte-abwasserforschung.html

Entwicklung eines Geruchsfilters auf Chitosan-Basis für kommunale Abwassersysteme

Häufig entstehen Geruchsbelästigungen durch das Kanalsystem. Diese treten meist auf bei Abwasserleitungen ohne genügendes Gefälle. Ursächlich verantwortlich ist das Entstehen von Substanzen wie Ammoniak und Schwefelwasserstoff. Diese Geruchsstoffe können durch Filter aus Chitosan und Chitin erfolgreich adsorbiert werden. In Langzeitversuchen konnte die Wirkung der Geruchsfilter bestätigt werden. Eine Geruchsbelästigung war nicht mehr wahrnehmbar. Weiterhin konnte nachgewiesen werden, dass die Chitosanfilter sich permanent biologisch regenerieren können. Chitosan ist in der Lage, die Aktivität einiger Mikroorganismen aus der Kanalisation zu steigern. Diese bauen die an das Chitosan adsorbierten Ammoniumverbindungen ab. Die gebrauchten Filter werden auf dem Kompost langfristig von Mikroorgansimen vollständig abgebaut. Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, Bau- und Entsorgungsbetrieb Emden
greentech-Leitmarkt:  Kreislaufwirtschaft, Rohstoff- und Materialeffizienz

Projektförderung: AGIP
Projektdauer: 2006 – 2008
Ansprechpartner: Prof. Dr. Michael Schlaak, Prof. Dr. Eike Siefert, Dr. Wolfgang Lindenthal
http://www.hs-emden-leer.de/nl/forschung-transfer/institute/eutec/arbeitsgruppe-umweltverfahrenstechnik/projekte-in-der-ag-umweltverfahrenstechnik/geruchsadsorption-an-chitosan.html

Simulation des Einsparungspotenzials auf Schiffen der Welthandelsflotte durch den Einsatz des SkySailsSystems: Entwicklung eines integrierten Antriebs- und Nutzungskonzeptes auf der Basis von Windkraft

Inhalt des Projektes war die Entwicklung und Erprobung von auf der Verwertung erneuerbarer Energien basierenden Technologien, die einen Schiffsbetrieb ermöglichen, bei dem die klimaschädlichen Schadstoffemissionen, die beim konventionellen Schiffsbetrieb in die Umwelt eingebracht werden, soweit wie möglich reduziert werden. Leitgedanke ist der völlig emissionsfreie Schiffsbetrieb und damit die Entwicklung des so genannten „Zero-Emission-Ship“. Die Basis stellt der SkySails-Zugdrachenantrieb dar. Auf dem Forschungsschiff „Beaufort“ wurde das SkySails-System in der Praxis getestet und untersucht. Darüber hinaus wurde ein Nutzungs- und Schulungskonzept für den praktischen Einsatz des SkySails-Systems auf Schiffen entwickelt. Projektkürzel: NawaRo
Projektkosten (Fördersumme): (1.778.035 €)
Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, SkySails GmbH & Co. KG
greentech-Leitmarkt:  nachhaltige Mobilität

Projektförderung: BMBF
Projektdauer: 2006 – 2008
Ansprechpartner: Prof. Dr. Michael Schlaak, Prof. Dr. Rudolf Kreutzer
https://www.tib.eu/de/suchen/id/TIBKAT%3A663469538/Simulation-des-Einsparungspotentials-auf-Schiffen/?tx_tibsearch_search%5Bsearchspace%5D=tn

Water City International II

Zielsetzung des Projektes Water City International II war nunmehr vermehrt die Realisierung von Maßnahmen zur Aufwertung der innerstädtischen Wasserwege. Im Einzelnen beinhaltete dies zunächst vor allem die Verbesserung des Wassersystems und die nachhaltige Verbesserung der Wasserqualität unter ökologischen Gesichtspunkten und mit innovativen Ansätzen.
Auf dem Gelände der Hochschule Emden/Leer wurde eine Anlage zur Behandlung von nährstoffreichen Wässern installiert und betrieben. In der Anlage wurden die in dem das Fachhochschulgelände durchfließenden Kanalsystem enthaltenen Nährstoffe durch Pflanzen und bakterielle Aktivitäten aufgenommen und abgebaut. Es konnte gezeigt werden, dass ein derartiges System in der Lage ist die Nährstoffgehalte eines Wassersystems entscheidend zu minimieren.
Projektkürzel: WCI II
Projektkosten
(Fördersumme): 10.000.000 € (5.000.000 €)
Projektbeteiligte: Fryslân Province, Leeuwarden Municipality, Göteborg Municipality, Norwich City Council, Malmö Municipality, Odense Municipality, Sneek Municipality, Stockton-on-Tees Municipality, NIDO National Institute for Sustainable Development NUON Wate, Skien Municipality, Stadt Emden, Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: nachhaltige Wasserwirtschaft

Projektförderung: Interreg III B
Projektdauer: 2003 - 2006
Ansprechpartner: Rainer Kinzel, Prof. Dr. Michael Schlaak
http://interreg-ivb.interreg-nordsee.de/iiib-projekteimdetail4bd0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=135&cHash=642dbbe46a

Ein Projekt zur Charakterisierung der Ozonbelastung im Wattenmeer und dem Küstenbereich der Nordsee

In den Sommermonaten kann die mittlere Ozonkonzentration auf den Ost- und Nordfriesischen Inseln höher als auf dem Festland sein. Dies wird primär dadurch verursacht, dass im Bereich der Niedersächsischen und Schleswig-Holsteinischen Küste und auf den Inseln der nächtliche Ozonabbau deutlich geringer ist als in den städtischen Ballungsgebieten. Diese Situation ist für die Küste, die ein Feriengebiet mit Reinluftanspruch ist, ein besonderes Problem. Im Rahmen eines umfassenden Messprogramms im Bereich der Deutschen Bucht und der angrenzenden Landregionen ist die Immissionssituation in Bezug auf Ozon und die mit dessen Entstehung verknüpften Parameter untersucht worden. Mögliche Einflussgrößen und Wirkungsmechanismen der Ozonentstehung in der Deutschen Bucht, speziell im Watt sind ermittelt worden. Projektkürzel: Wattozon
Projektbeteiligte: Niedersächsisches Landesamt für Ökologie, Staatliches Umweltamt Itzehoe, Hochschule Emden/Leer
greentech-Leitmarkt: Rohstoff- und Materialeffizienz

Projektförderung: Stiftung Wattenmeer
Projektdauer: 1999 – 2003
Ansprechpartner: Prof. Dr. Michael Schlaak
http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/institute/eutec/abgeschlossene-projekte/wattozon.html

Optimierte Herstellung von Biopolymeren

Biopolymere sind biotechnologisch hergestellte und biologisch abbaubare Materialien. Sie bieten verständlicherweise entscheidende Umweltvorteile als Verpackungsmaterialien. Den ökologischen Vorteilen stehen die hohen Produktkosten gegenüber, die auf den komplexen Herstellungsprozess zurückzuführen sind. Ziel des Projektes ist es, die wesentliche Stufe des Herstellungsprozesses, die Fermentation, die in einem Rührreaktor realisiert wird, zu charakterisieren. Unter Nutzung der ermittelten Ergebnisse können Maßnahmen zur Energieeinsparung und Kostensenkung umgesetzt werden. Biopolymere sind viskoelastische Flüssigkeiten, über deren Rührverhalten generell sehr wenig bekannt ist. Mit Hilfe von transparenten Modellfluiden und der verschiedensten Messmethoden wird diese Prozessstufe aus strömungstechnischer und aus energetischer Hinsicht untersucht. Projektbeteiligte: Hochschule Emden/Leer, INOTEC GmbH
greentech-Leitmarkt: Energieeffizienz

Projektförderung: DBU
Projektdauer: 1997 – 2001
Ansprechpartner: Prof. Dr. Axel Borchert
https://www.dbu.de/PDF-Files/A-09934.pdf